Endbericht zur Struktur der Eingliederungshilfe in Berlin

Der Endbericht zur Struktur der Eingliederungshilfe in Berlin ist da: gfa | public benennt drei Optionen, wie eine optimierte Aufbaustruktur für den zukünftigen Träger der Eingliederungshilfe aussehen kann.

Die Herleitung der drei Optionen baut systematisch auf zwei Strängen auf:

  • der Stärken- und Schwächenanalyse des Status quo in Berlin
  • Fallstudien zur Struktur anderer Eingliederungshilfeträger

Der Bericht schließt mit einer priorisierenden Bewertung, welche der drei Optionen die strategischen Ziele des Landes in der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes bzw. der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen am besten unterstützen kann.

Wir bedanken uns bei der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen viel Erfolg bei der anstehenden Neustrukturierung!

Hier können Sie den Endbericht zur Struktur der Eingliederungshilfe in Berlin herunterladen.

Bericht über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kreis Schleswig-Flensburg

Der Deutsche Landkreistag hat eine Broschüre mit dem Titel „Kommunale Jobcenter – Erfolgreich für Langzeitarbeitslose“ (Berlin, 2017) herausgegeben, in der er „gute Beispiele aus der Praxis der kommunalen Jobcenter“ vorstellt. Im Themenschwerpunkt „Besondere Strukturen der Kommunalen Jobcenter“ schildert unter anderem der Kreis Schleswig-Flensburg seine Organisationsentwicklung, die der Kreis zusammen mit gfa | public geplant und umgesetzt hat.

Ausgehend von einer kritischen Bestandsaufnahme im Jahr 2013 wurden im Zeitraum von 2014 bis 2016 zunächst zwei quantitative Kernziele (Steigerung der Integrationen und Senkung der Kreiskosten für KdU) für die Organisationsentwicklung ausgearbeitet. Mit dem fa:z modell© wurde dann eine ganzheitliche Fallsteuerungssystematik eingeführt. Hier stehen Ziel- und Potenzialorientierung systematisch im Mittelpunkt aller Fallarbeit. Die zentralen Unterstützungs- (Maßnahmenmanagement) und Steuerungsprozesse (Controlling, Fachaufsicht) wurden dann auf das fa:z modell© ausgerichtet.

gfa | public sagt Danke an den Kreis Schleswig Flensburg für die lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit und gratuliert zur vollständigen Erreichung der Integrations- und Kostenziele!

Veröffentlichung zu den Folgen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG)

Das Bundesteilhabegesetz ist das größte sozialpolitische Reformprojekt dieser Legislaturperiode. Wir haben analysiert, welche Steuerungskonsequenzen das Gesetz für die staatlichen Träger, die freien Träger der Wohlfahrtspflege und für die Menschen mit Behinderung hat. Unsere Ergebnisse stellen wir entlang der Ebenen und Phasen des Case Managements dar – und freuen uns auf einen Austausch dazu.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verein haben wir unseren Aufsatz „Steuerung in der Behindertenhilfe. Das Bundesteilhabegesetz und seine Folgen“ im Januar 2017 als Broschüre in der Reihe „Sozialhilfe und Sozialpolitik“ veröffentlicht.

Rezension von Karin Evers-Meyer (MdB, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung von 2005-2009):

Seit dem 1. Januar hat sich einiges in der Behindertenhilfe geändert. Endlich, muss man sagen. Denn wir haben viele Jahre um ein Teilhabegesetz gerungen. Und auch wenn längst nicht alle Erwartungen erfüllt wurden, bringt es dennoch positive Veränderungen für Menschen mit Behinderungen mit sich – jedenfalls auf dem Papier. Jetzt muss sich das neue Teilhaberecht auch in der Praxis beweisen.

Wem die Umsetzung des BTHG auf persönlicher, kommunaler und institutioneller Ebene ein Anliegen ist, dem sei die Analyse „Steuerung in der Behindertenhilfe. Das Bundesteilhabe-gesetz und seine Folgen“ empfohlen. Anhand von sechs Thesen werden die Konsequenzen für Leistungsempfänger, Leistungserbringer und Leistungsträger fundiert diskutiert. Eine lohnenswerte Lektüre.

Rezension von Michael Konrad (Psychosoziale Umschau):

Ein sehr zu empfehlendes Werk zu einem wichtigen Aspekt des BTHG, das klar aufgebaut, verständlich geschrieben und trotz der Kürze höchst anregend ist.

Veröffentlichung zur Entwicklung und Umsetzung von Leitbildern im Öffentlichen Sektor

Wie Kultur, Strategie und Teamentwicklungen erfolgreich miteinander verschränkt werden können, zeigen wir für den Öffentlichen Sektor: mit konkreten Schritten, Instrumenten und einem Kundenfeedback, was das Ganze wirklich bringt.
Hierzu wurde in der Fachzeitschrift „OrganisationsEntwicklung”, Ausgabe 3/2015 , der Artikel „Wie Kultur und Strategie zusammenfinden“ über unsere Erfahrungen aus der Projektarbeit veröffentlicht.

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